NOlympia-Colonia – Kritikpunkte zur Olympiabewerbung Rhein-Ruhr

Foto: Walter auf Pixabay

Vermutlich zum letzten Mal wurden die Olympischen Spiele der Antike im Jahre 393 n. Chr. ausgetragen, bevor der römische Kaiser Theodosius I. im Jahre 394 alle heidnischen Zeremonien verbieten ließ, zu denen auch diese Spiele gezählt wurden.

aus Wikipedia

I.

Wenn sich die Veranstalter in NRW bei der Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rhein-Ruhr auf die römische Geschichte Kölns (Colonia Gründung 50 n. Chr.) beziehen, kann das nach hinten losgehen. Das zentralistische Römische Reich hat die Spiele nicht gefördert, sondern unterdrückt.

Wir wollen darauf hinweisen, dass die Kommunen in NRW Altschulden in Milliardenhöhe belasten, die ihnen fehlen, um dringend notwendige Investitionen in Bildung, Wohnen und Infrastruktur vorzunehmen.
Ist es da demokratisch, neue Schulden einzuplanen, obwohl die alten noch nicht beglichen sind?

Die Bewerbung der 17 Kommunen aus Rhein-Ruhr kann die Mindestanforderungen des DOSB für das Bewerbungsverfahren nicht erfüllen. Insbesondere die Reisezeiten der Athlet:innen zwischen dem Olympischen Dorf und den Wettkampfstätten stellen ein Problem dar.

Warum sollen wir mit München konkurrieren, wenn dessen Bewerbung von einem Großteil der Einwohner:innen getragen wird und die Kriterien und Mindeststandards für Olympische Spiele erfüllt werden können?

 

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