Aus generellen Gründen – 100 Jahre nach Hitlers Spielen – sollte sich Rhein-Ruhr, aber auch Berlin, Hamburg und München für 2036 nicht bewerben. Das wäre eine Steilvorlage für alle rechtsextremen Kräfte und aufmarschierenden Nazis in Europa.
Wer glaubt, mit einer Bewerbung für 2036 einen Beitrag zur Aufarbeitung der faschistischen und völkischen Hitler-Spiele leisten zu können, unterschätzt das Erstarken rechtsextremer Kräfte.
Da zudem offensichtlich ist, dass das IOC die Spiele auch an andere Länder vergeben kann, beispielsweise an Indien, ist das Festhalten an 2036 verletzend und destruktiv für das Ansehen des deutschen Sports auf der ganzen Welt. Ohnehin sind die politischen Kriterien, nach denen das IOC die Spiele vergibt, in höchstem Maße intransparent und fragwürdig.

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