Zahlenspiele um Olympia – der Schein der NRW-Sportmilliarde

Nolympia-Colonia

Zum WDR-Bericht vom 12.02. und in der Kölnischen Rundschau vom 14.02. 2026:

NRW-Sportmilliarde für Neubau und Sanierung von Sportstätten und Schwimmbäder: „Eine Nebelkerze“ sagt der Städtetag und der Städte- und Gemeindebund.

Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Städtetags sagt:: „eine bloße Zusammenrechnung bereits feststehender Mittel. Dabei sei der Sanierungs- und Modernisierungsbedarf bei den kommunalen Sportstätten immens hoch.“

Von den 600 Millionen Euro der „NRW-Sportmilliarde“ kämen aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur könne „die Not vor Ort sicher etwas mindern, aber das ist kein Landesverdienst, kritisiert Christof Sommer, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes.

Die Gelder sind auch nicht zusätzlich, sondern aus der Sportpauschale des Gemeindefinanzierungsgesetzes, auf den die Kommunen sowieso einen Anspruch hätten.

Nolympia-Colonia kommentiert:

Es wird den Kommunen – und damit der Bürgerschaft –   Geld versprochen, welches nur zu einem geringen Teil zusätzliches Geld für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten ist und den Bedarf in NRW nach Aussagen des Landessportbunds NRW  bei 3,5 Milliarden Euro (bundesweit 15,6 Milliarden Euro beträgt.

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