Politische Stimmung/Bündnispartnerinnen

Foto: Pixabay

Der große Zuspruch bei der Bürgerbefragung in München spiegelt auch die Stimmung im Land wider: Die Menschen sehnen sich nach einem Licht am Ende des Tunnels.

Nach München soll das NRW-Konzept stärker auf Köln zugeschnitten werden. Es fällt bereits der Name „Colonia” und auch die Domtürme sollen im Fokus stehen. Das wird die Kölsch-Tümelei noch einmal ordentlich anheizen.

Ohne die Grünen als Bündnispartner ist ein starkes Minderheitenvotum gegen die Spiele in NRW schwer zu erzielen. Netzwerke auf überregionaler Ebene sind schwierig zu etablieren. Es ist wahrscheinlich zielführender, vor allem auf örtlicher Ebene Bündnisse mit konkreten Argumenten einzugehen.

Der NDR meldet am 27. Oktober 2025 zur Hamburger Bewerbung:
„Dauerbaustellen, Menschenmengen, steigende Preise: Das fürchten viele Menschen in Hamburg. Gerade einmal 27 Prozent stehen möglichen Olympischen Spielen positiv gegenüber, 13 Prozent sind unentschieden. [1]

Fazit

Wir treten dafür ein, dass eine Bewerbung für die Jahre 2040 und 2044 nicht weiterverfolgt wird, da die Kriterien des DOSB aufgrund der zahlreichen weit entfernten Spielstätten nicht einzuhalten sind.

Wir wissen noch nicht, wie die Bürgerentscheide in Hamburg und Berlin ausgehen werden. Der Bürgerentscheid in München wird inzwischen von einer breiten Stadtgesellschaft getragen. Derartige städtische Bewerbungen sind eine tragfähige Grundlage, um sich im bundesweiten und internationalen Wettbewerb durchzusetzen. Rhein-Ruhr gehört nicht dazu!

Quellenangabe

https://www.ndr.de/ndrfragt/olympische-spiele-mehrheit-in-hamburg-lehnt-plaene-ab,olympia-418.html

Teilen

Schreibe den ersten Kommentar

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*